Baubeschreibung

Inhalt

 


Bauausführung

Es werden die allgemein anerkannten Regeln der Baukunst, der Stand der Technik und die einschlägigen DIN-Vorschriften zum Zeitpunkt der Baugenehmigung als Vertragsgrundlage vereinbart. Die Baustelleneinrichtung umfasst die Bautoilette, notwendige Geräte, Kran (wenn erforderlich), Arbeitsgerüste sowie deren Auf- und Abbau. Die Einrichtung und der Verbrauch des Baustroms nach VDE Richtlinie und des Bauwassers trägt der Verkäufer. Die Bearbeitungs- und Prüfgebühren der Baubehörde trägt der Verkäufer.

 


Erdarbeiten

Im Baufeld befindlicher Mutterboden (soweit vorhanden) wird abgetragen und seitlich gelagert. Dieser verbleibt zur späteren Nutzung auf dem Grundstück. Der Aushub von Fundamenten und der Bodenplatte wird seitlich gelagert und abgefahren.


ROHBAUARBEITEN

1. Bodenplatte

Die Gründung erfolgt gemäß Gründungsstatik.

Die Bodenplatte wird aus bewehrtem Ortbeton bzw. Stahlfaserbeton entsprechend den statischen Erfordernissen und Vorgaben der Planung hergestellt. Bei dieser Gründungsvariante wird davon ausgegangen, dass die Fertigfußbodenoberkante 25 cm über dem ebenen natürlichen Gelände liegt. Die geplanten Abwasserleitungen werden gemäß den behördlichen Vorschriften unter der Bodenplatte zusammengefasst und als PVC-Rohre – Dimensionierung wie benötigt – bis 1 m außerhalb der Gebäudekante verlegt. Die Bemessung der Ab- und Regenwasserleitungen erfolgt nach DIN 1986-100 und EN 12056. Alle erforderlichen Formstücke sind im Leistungsumfang enthalten.

Vor dem Betonieren der Bodenplatte wird das verzinkte Erdungsband – Fundamenterder als Ringleitung- gemäß VDE-Vorschrift verlegt. Die Verlegung erfolgt so, dass die Anschlussfahne später an den Zentralpotentialausgleich der Elektroanlage des Hauses im Technikraum angeschlossen werden kann.

2. Mauerarbeiten

Die Außenwände bestehen aus massivem Mauerwerk (Porenbeton, Porotonziegel oder Leichtbetonsteinen aus Blähton) alternativ aus Kalksandstein mit Wärmedämmverbundsystem nach den Anforderungen der zum Zeitpunkt der Baugenehmigung gültigen Energieeinsparverordnung mit einer Wandstärke von 36,5 cm. Die tragenden Innenwände und Haustrennwände werden im System des Außenwandbaustoffes bzw. in Kalksandstein ausgeführt.

3. Stahlbetonarbeiten

Die Geschossdecken werden als Massivdecke unterseitig glatt (Stahlbeton-Filigrandecke), tapezierfertig gemäß der statischen Berechnung ausgeführt. In die Decke werden die Aussparungen für Rohrdurchführungen und das Treppenauge hergestellt. Alle erforderlichen Stützen, Unter- und Überzüge sowie Ringanker werden gemäß statischen Vorgaben in Stahlbeton mit entsprechender Wärmedämmung ausgeführt. Die Deckenfugen werden tapezierfertig verspachtelt.

4. Bauwerksabdichtung

Die horizontale Dampfsperre der Bodenplatte wird mit einer V-60 bituminösen Schweißbahn gegen aufsteigende Feuchtigkeit abgesperrt. Der Spritzwasserbereich wird mit einer Dichtschlämme versehen.


GERÜSTARBEITEN

Der Verkäufer erstellt alle für die Bauausführung erforderlichen Fassaden, Hilfs- und Schutzgerüste.


DACHKONSTRUKTION

Das Gebäude erhält ein entsprechend der statischen Berechnung ausgebildetes Stahlbetondach gemäß Planvorgabe. Die Auslegung des Daches für die Schneelast entspricht den regionalen, behördlichen Auflagen. Der Dachaufbau erfüllt die gesetzlichen Anforderungen an den Schall- und Wärmeschutz (EnEV 2014). Die Dachterrasse im Dachgeschoss erhält oberhalb der Flachdachabdichtung einen Holzbelag mit europäischer Lärche inklusive und einschließlich Unterkonstruktion.


DACHDECKERARBEITEN UND DACHKLEMPNERARBEITEN

1. Dachdeckarbeiten

Die Flachdächer erhalten eine Gefälledämmung nach Vorgabe des Wärmebedarfsausweises. Ferner wird oberseitig eine 2-lagige Bitumen- schweißbahn und Bekiesung aufgebracht. Bei den Flachdachhäusern wird eine Attika nach technischer u. planerischer Vorgabe hergestellt.

2. Dachklempnerarbeiten

Die Dachentwässerung erfolgt über Regenwasserauffangrinnen aus Titan-Zink mit Anschluss an die Fallrohre, die ebenfalls aus Titan-Zink ausgeführt werden. Die Attika erhält eine Abdeckung aus Zinkblech. Die Fallrohre erhalten auf Wunsch des Käufers eine Revisionsöffnung.


FENSTER UND HAUSTÜR

1. Fenster

Prinzipiell kommen beidseitig weiße, deutsche Markenprofile als Kunststofffenster zum Einsatz. Die Größe und Öffnungsart richten sich nach den Planunterlagen. Die Schlagregendichtheit und Fugendurchlässigkeit erfolgen nach DIN 18055, der Schall- schutz nach DIN 4108. Die Fenster werden mit einer Wärmeschutzverglasung gem. EnEV-Nachweis ausgeführt. Die Herstellung erfolgt mit einer 5-Kammer-Konstruktion.

Die RAL-Montage beinhaltet das vollständige Ausfüllen der Dämmebene mit Dichtstoffen, die äußere Abdichtung mit vorkomprimierten Dichtbändern und die innere umlaufende dampfdiffusionsdichte Abdichtung mittels überputzbarer Folien oder Dichtstoffe. Die Dreh- und Dreh-Kipp-Fenster sind mit einem innovativen Beschlag in Edelstahloptik oder weiß beschichtet ausgestattet. Der Einhand-Markenbeschlag hat einen leichtgängigen Zentralverschluss. Das Beschlagsystem hat eine 5-jährige Gewährleistung. Bodentiefe Fenster/Fenstertüren erhalten eine Absturzsicherung mittels VSG-Verglasung im unteren Fensterbereich abgetrennt mittels Kämpfer.

2. Fensterbänke

Die Innenfensterbänke bestehen aus hochwertigem Jura-Marmor mit ca. 2cm Überstand zur fertigen Wandoberfläche. Bodentiefe Fenster erhalten nur Außenfensterbänke. Im Eingangsbereich der Terrassen erhalten bodentiefe Fenster bzw. Terrassentüren keine Innen- und Außenfensterbänke. Dafür kommt eine Aluminiumtrittschiene für die spätere passgenaue Anarbeitung der Terrassenplatten zum Einsatz.

Die Außenfensterbänke bestehen aus korrosionsgeschützten beschichtetem Aluminium, grau einbrennlackiert, mit seitlichen Endstücken.

3. Rollläden

Alle Fenster erhalten Rollläden aus Kunststoff in putzfähiger Ausführung. Die Bedienung erfolgt manuell, auf Wunsch elektrisch mit Mehrpreis.

4. Haustür

Für die einflügelige Haustür in Kunststoffausführung kommen deutsche Markenprofile mit farblicher Gestaltung, gemäß der Planung des Architekten zum Einsatz. Die Haustür erhält eine 3-fach Verriegelung mit Profilzylinderschloss. Im Lieferumfang sind 3 Schlüssel enthalten.


 

INNENTÜREN

Innentürblätter aus Holzwerkstoff (Röhrenspan) mit einer CPL-Oberfläche, Zarge als Holzumfassungszarge, Drückergarnitur: Aluminium Hoppe, Verona


 

PUTZARBEITEN

1. Innenputz

Alle massiven Wandflächen der Wohnräume, der Küche, Bäder, Diele / Flure und Technik / HAR erhalten einen einlagigen Maschinen – Gipsputz.
Innenputzarbeiten werden in der Güteklasse Q2 ausgeführt.

2. Außenputz

Der Außenputz erfolgt aus systemgerechten Unterputz mit Edelputzbeschichtung nach Herstellerrichtlinien. Der Edelputz ist mineralisch, witterungsbeständig und wird standardmäßig als mineralischer Scheibenputz (Körnung 2 bis 3 mm), gemäß Planung ausgeführt. Alle Ecken werden mit beschichtetem Kantenschutz versehen. Der Sockel erhält eine Abschlussschiene. Die Abschlussschienen werden überputzt. Der Scheibenputz erhält einen Egalisierungsanstrich. Der Sockel wird systemgerecht ca. 30 cm über dem tiefsten Punkt verputzt. Der Leichtmörtelsperrputz ist glatt ausgerieben. Die farbliche Abstufung im Außenputz erfolgt gemäß der Fassadenplanung des Architekten.

3. Wärmedämmverbundsystem

Alternativ zu 2. kommt nach Planungsvorgabe Architekt ein Wärmedämmverbundsystem zum Einsatz. Der systemgerechte Edelputz erhält ebenfalls einen Egalisierungsanstrich.


 

TROCKENBAUARBEITEN

Nichttragende Wände als Metallständerwerk, mit Mineralwolle als Dämmung in den Zwischenräumen, mit Gipskartonplatten gemäß Architektenplanung beplankt. Die Plattenfugen sind als Grundlage für die Malerarbeiten fertig verspachtelt und überschliffen. In den Nassbereichen wird für die Fliesenarbeiten eine doppelte Beplankung mit Gipskartonplatten ausgeführt. Die Installationsschächte in den Wohnräumen erhalten eine Gipskartonverkleidung. Die Trockenbauarbeiten werden in der Güteklasse Q2 ausgeführt.


 

TREPPENANLAGE

Zur Ausführung kommt eine Stahlbetontreppe. Die Treppenanlage erhält einen Trittstufenbelag max. 30 mm stark, aus europäischer Eiche, alternativ Buche.
Die Setzstufen werden verspachtelt oder verkleidet und weiß gestrichen. Die Treppenanlage erhält einen Handlauf, Holzart wie Stufen, an der Treppenaußenseite.


 

ESTRICHARBEITEN

In allen Räumen der Wohngeschosse wird ein schwimmender Zementheizestrich mit umlaufendem Randdämmstreifen gemäß Ausführungsplanung entsprechend verlegt und hergestellt.


 

HEIZUNGSINSTALLATION

1. Heizungsanlage

Die Heizung wird mit Erdgas betrieben. Die Installation beginnt ab Gasuhr. Mit einer modernen, komfortablen und effizienten Gasbrennwerttherme (Markenerzeugnis, z.B. Vaillant ), sowie einem Warmwasserspeicher im Hauswirtschaftsraum erfolgt die Versorgung des Hauses.

Sämtliche Räume, die als Wohnräume ausgewiesen sind, werden durch die Zentralheizungsanlage beheizt. Der Aufstellraum der Heizungsanlage erhält keine Heizung.
Die Heizungsanlage wird betriebsfertig übergeben. Dabei erfolgt eine umfassende Einweisung durch den Heizungsfachunternehmer.

2. Fußbodenheizung

Alle Wohnräume erhalten eine Warmwasser-Fußbodenheizung, diese ist Einzelraum gesteuert installiert. Die Dimensionierung der Anlage wird berechnet. Die Steuerung der Heizung erfolgt über Stellantriebe in dem Heizkreisverteiler. Flure, Nebenräume und Treppenbereiche erhalten keine Einzelraumsteuerung.

3. Solarthermie

Mit Inkrafttreten des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) am 01. Mai 2014 muss grundsätzlich bei allen Neubauten mit herkömmlicher Heizungsanlage dieses Wärmegesetz beachtet werden. Jeder Eigentümer bzw. Käufer eines neuen Gebäudes muss seinen Wärmeenergiebedarf, bei Einsatz der vorbeschriebenen Erdgasheizung, zusätzlich mit einem Anteil an regenerativer Energiequelle decken. Diese Forderung wird durch den Einsatz solarer Strahlungsenergie mittels Solarthermie (Kollektoren) zur Unterstützung der Warmwasseraufbereitung erfüllt.


 

SANITÄRINSTALLATION

1. Rohinstallation

Alle Wasserleitungen werden nach DIN ausgeführt. Die Kalt- und Warmwasserleitungen werden als Kunststoffrohr in den erforderlichen Dimensionen ausgeführt. Die Installation beginnt ab Wasseruhr im HAR. Die genaue Lage des Hausanschlussraumes wird in der Planung festgelegt. Die Isolierung der Rohrleitungen erfolgt nach der EnEV mit Dämmschlauch. Ebenso isoliert werden Kaltwasserleitungen, um Schwitzwasser zu vermeiden. Ein Rückspülfilter und ein Druckminderer, falls notwendig, je nach Trinkwasserdruck gemäß Bereitstellung durch den Versorger werden eingebaut.

Je nach Hausplanung kann es technisch notwendig sein, dass Ver- und Entsorgungsleitungen in Wohnräumen in sichtbaren Kanälen (Trockenbau) verlaufen. Im Technikraum werden die Leitungen Aufputz verlegt. Zapfstellen für Kalt- und Warmwasser sind:

– KW- Heizung/Technik 1x .
– KW mit Entleerung als Außenanschluss 1x.
– KW + WW im Bad 3x .
– KW und WW in Küche 1x.
– KW + WW im Gäste-WC 1x.
– KW für WC Bad und Gäste-WC 1x.

In den jeweiligen Räumen wird jedes Objekt versorgt. An den Leitungsenden befinden sich, soweit möglich, Eckventile.

2. Sanitärobjekte

Sanitärobjekte werden in weiß eingebaut.

2.1 Sanitärobjekte und Armaturen

Markenerzeugnisse Keramag Serie „Renova Plan Nr. 1“ und GROHE Serie „Eurosmart“. Im Preis sind auch die Vorwandinstallation für die Objekte, der Einbauspülkasten und die Einbaukosten enthalten. Alle erforderlichen Zubehörteile sind ebenfalls im Preis enthalten, alle Objekte in weiß.

2.2 Gäste-WC

Wandhängende Porzellantiefspülklosettanlage bestehend aus Klosettkörper mit Einbau-Spülkasten, ein Klosettsitz mit Deckel, ein Porzellanhandwaschbecken (Abmaße ca. 45 cm x 35 cm).

2.3 Bad

Die Badewanne hat eine Größe von ca. 180 cm Länge x 80 cm Breite. Die Dusche wird als begehbare Dusche, bodengleich gefliest, Breite = ca. 90cm, Länge gemäß Planung Architekt. Die Duschabtrennung ist nicht im Leistungsumfang enthalten. Eine wandhängende Porzellantiefspülklosettanlage wird eingebaut. Der Klosettsitz mit Deckel hat Edelstahl-Scharniere. Der Einbau-Spülkasten wird als Vorwandelement mit Betätigungstaste mit Start- / Stopptaste eingebaut. Der Porzellanwaschtisch hat Abmaße von ca. 60 x 48 cm.

Insgesamt:

– Porzellanwaschtisch 1x.
– Porzellan-Handwaschbecken 1x.
– WC 2x.
– Badewanne 1x.

2.4 Armaturen

Die nachstehend aufgeführten, verchromten Armaturen werden inklusive der Zubehörteile geliefert und eingebaut.

2.5 Gäste-WC

Eine Waschtisch- Einhebelmischbatterie mit Zugstangen-Ablaufgarnitur.

2.6 Bad

Eine Wannenbatterie (Aufputz) mit Brause-Set in Einhebelausführung mit Brauseschlauch, verstellbarer Handbrause und Brausehalter über Badewanne montiert, eine Waschtisch-Einhebelmischbatterie mit Zugstangen-Ablaufgarnitur.
Für die Dusche wird eine Brausearmatur (Unterputz) in Einhebelausführung geliefert, ein Brauseschlauch, mit Handbrause und Kopfbrause geliefert und eingebaut.

2.7 Küche

Ein Spülenanschluss und Anschluss für Geschirrspülmaschine (Doppeleckventil), jedoch ohne Lieferung der Spülbatterie.

2.8 Wasseraußenanschluss

Ein Zapfventil ¾“ mit belüftetem Auslaufventil, frostsicher. (Örtliche Festlegung nach Käuferwunsch an der Außenwand EG des Hauses in unmittelbarer Nähe zur nächsten Zapfstelle.)

2.9 Waschmaschinenanschluss

Kaltwasseranschluss für den WM-Anschluss im HWR oder Bad wird eingebracht. Der Kaltwasserhahn ist mit Verschraubungsanschluss. Das Anschlussventil hat einen Belüftungshahn und Rückflussverhinderer. (Örtliche Festlegung nach Käuferwunsch im HWR oder Bad).

3. Entsorgungsleitungen

-Abfluss für Waschautomaten (Bad, Gäste-WC oder Technikraum).
-Abfluss Handwaschbecken und WC im Gäste WC.
-Abfluss in Küche ist für den Gebrauch einer Spülmaschine und Spüle ausgelegt.
-Abfluss für Waschbecken, WC, Badewanne und Dusche im Bad.

Sämtliche Abflussleitungen sind in Kunststoffrohr verlegt. Die Entlüftung des gesamten Entwässerungssystems erfolgt über das Dach.


 

ELEKTROINSTALLATION

Die gesamte Elektroanlage wird gemäß den gültigen VDE/EVU/DIN Bestimmungen des zuständigen Elektroversorgungsunternehmens (EVU) sowie den sonstigen einschlägigen Richtlinien erstellt; Nullung mit dem Schutzleiter (grün/gelb) in Kombination mit der Fundamenterdungsanlage. Die Errichtung des Potentialausgleichs mit Potentialausgleichschiene ist herzustellen.

Die Installation erfolgt ab Hausanschlusssicherungskasten im HWR, der durch das zuständige Versorgungsunternehmen gesetzt wird. Lieferung, Setzen und Anschließen des Zählerschrankes mit beschrifteter Nutzungstafel erfolgt auf Putz mit der notwendigen Anzahl von Leitungsschutzschaltern und Fehlerstromschutzschalter (FI-Schutzschalter) und mit Trafo.

Der Käufer legt bis zum Baubeginn in der Planung fest, wo die Deckenauslässe für Lampen vorzusehen sind. Der Käufer legt auf der Baustelle nach Fertigstellung des Rohbaues örtlich mit dem Elektriker fest, wo die Wandauslässe, Schalter und Steckdosen gesetzt werden sollen. Zur Ortsbegehung bringt der Käufer seine Planung mit, in der er seine Wünsche für die Anbringung von Schaltern, seitlichen Lampenauslässen und Steckdosen eingezeichnet hat. Im Plan bestätigt der Käufer durch Unterschrift die Platzierung der Materialien.

1. Allgemeines

Sämtliche Steigleitungen und sonstige Leitungen werden in den Wohnräumen unter Putz verlegt ansonsten auf Putz. Das Schalterprogramm unter Putz in den Wohnräumen wird mit dem Markenprodukt GIRA System 55 in den Farben weiß ausgeführt. Die gesamte Elektroanlage wird verdrahtet sowie die Wand- und Deckenauslässe mit Lüsterklemmen versehen. Das Haus erhält eine Klingelanlage mit Wechselsprechanlage an einer innenliegenden Stelle.

2. Telekom ISDN/TV/Multimedia-Anschlüsse

Die Leitungen der Versorgungsträger werden bis in den Technikraum geführt. Der Elektriker installiert im Bauobjekt ein Leerrohr mit Leerdose für Kabel-, SAT-, Rundfunkanschluss. Die Anträge auf Telekom / Kabelfernsehenanschluss muss der Käufer stellen. Das Telefon- bzw. ISDN-Anschlusskabel wird in einen vom Käufer zu bestimmenden Raum im EG verlegt.
Die Telefon- bzw. ISDN-Dose setzt der Versorgungsträger im Regelfall im Technikraum.

3. Wohnzimmer / Essbereich:

2 Deckenauslässe mit Serienschalter,
8 Schukosteckdosen,
1 Leerrohr für Antennenkabel,
1 Leerrohr für Telefonanschluss

4. Flure, Diele, Treppenauf- bzw. –Abgang:

1 Deckenauslass als Wechselschaltung in Dielen und Flurbereich,
1 Wandauslass im Bereich Treppen jeweils,
1 Schukosteckdose pro Flur/Diele,
1 Telefonleerrohr für Diele im EG.

5. Spätere Terrasse EG und Terrasse DG, je:

1 Wandauslass,
1 Lichtschalter innen für Außenbeleuchtung,
1 Außensteckdose von innen schaltbar.

6. Küche:

1 Anschlussdose für E – Herd (380 V) mit separatem Starkstromkreis,
1 separater Stromkreis mit Schukosteckdose für die Geschirrspülmaschine,
4 Schuko-Doppelsteckdosen in zwei Stromkreisen,
1 Deckenanschluss mit Schalter.

7. Technikraum:

Heizung:
– Komplette Installation der Heizungsanlage,
– Steuereinrichtung für Außentemperaturfühler,
– 1 Schukosteckdose, alle Leitungen auf Putz
– 1 Deckenauslass oder Wandauslass als Wechselschaltung

8. Gäste-WC:

1 Deckenauslass mit Schalter,
1 Schukosteckdose.

Hauseingang:
1 Wandanschluss (in der Nähe der Hauseingangstür) mit einem Schalter innen.

9. Schlafzimmer:

4 Schukosteckdosen,
1 Deckenauslass mit Schalter.

10. Kinderzimmer / Arbeitszimmer:

Je 1 Deckenauslass mit Schalter,
je zwei Doppelsteckdosen,
je 1 Leerrohr für Antennenkabel.

11. Bad:

Je eine Ausschaltung für Decken- und Wandauslass,
1 Schukosteckdose mit Schutzdeckel für Rasierapparat bzw. Fön,
1 Doppelsteckdose,Potentialausgleich entsprechend den Vorschriften.

12. Galerie- DG:

1 Deckenauslass mit Schalter als Wechselschaltung
4 Schukosteckdosen.

13. Waschmaschine / Wäschetrockner:

Der Käufer entscheidet, in welchem Raum für die Waschmaschine und den Wäschetrockner die fachgerechte Installation der Schukosteckdosen erfolgen soll.


 

FLIESENARBEITEN

In der Küche werden keramische Fliesen auf einer maximalen Wandfläche von 4 qm nach Angaben des Käufers verlegt.Im Gäste-WC werden keramische Fliesen auf einer Wandfläche ringsherum in einer Höhe von 1,50 m verlegt. In Bädern und Duschen werden diese im Bereich der Badewanne und Dusche ca. 2 m hoch verlegt. Wandflächen hinter WC und Waschtisch werden im Nassbereich auf eine Höhe von 1,25 m gefliest. Die Böden erhalten einen gerade verlegten Fliesenbelag.

Die Verlegung sämtlicher Bodenfliesen, Eingangsdiele, Küche, Bad, Gäste-WC und HAR/Technikraum erfolgt im Dünnbettverfahren auf dem bereits vorhandenen Estrich. Sockelfliesen als geschnittene Fußbodenfliesen werden in Diele und Küche verlegt. Die Fliesen in den Bädern und im WC sind in den Anschlussecken zur Wand elastisch ausgespritzt. Das gleiche gilt für die Fliesenecken im Bereich der Duschen und den Anschlüssen zwischen Badewanne und Dusche zu den Wänden.

Bei Verlegung von Dekorfliesen, Bildern sowie Sonderverlegung erhöhen sich die Verlegekosten. Verschnitt und schwierige Verlegungsarbeiten wie Florentiner, Diagonal-Verlegung gelten ebenfalls als außervertragliche Leistungen, die Fugenfarbe ist weiß. Die Fliesenauswahl erfolgt bei dem vom Verkäufer benannten Fliesenhandel. Dieser – gegebenenfalls unter Mitwirkung des Fliesenlegers – erstellt ein Musterprotokoll. Es werden Fliesen mit einem Materialwert (Listenpreis) von 30,00 € / m² brutto incl. Sockelleiste verlegt.


 

BODENBELAG

Eigenleistung des Käufers, außer Fliesen wie vor beschrieben. Für die Belegreife haftet der Verkäufer nicht. Es obliegt dem Käufer entsprechende Messungen (z. B. cm-Messung) vorzunehmen.


 

MALERARBEITEN

Eigenleistung des Käufers, in folgendem

Umfang:

– Wandflächen grundieren und malerfertig vorbereiten.
– Decken- und Wandflächen werden mit Dispersionsfarbe wischfest gut deckend gestrichen, Deckenfugen werden glatt verspachtelt.
– Erforderliche Acrylfuge zwischen Zarge und Wand sowie an Fliesenabschlüssen.
– Malerfertiges spachteln der Deckenstöße der Filigran- bzw. Betondecken.

Stellplatz PKW

Zufahrten und Zuwegungen zum Haus sind Sache des Käufers. Ein verkaufter Stellplatz für einen PKW wird wie folgt hergestellt: Stellfläche 6m x 3 m mit Betonsteinen grau gepflastert und mittels Betonsteinborden begrenzt. Der entsprechende verdichtete Unterbau geht mit den Regeln der Baukunst konform.


 

BAUÜBERGABE

Es erfolgt eine gemeinsame formelle Abnahme mit dem Käufers und dem Verkäufer. Die Übergabe wird protokolliert. Mängel und Leistungsstörungen werden schriftlich festgehalten und ebenso der Termin für die Fertigstellung dieser Arbeiten. Das Objekt wird besenrein übergeben. Nach Abnahme gehen alle Gefahren auf den Käufer über.


 

SONSTIGES

1. Allgemeines

a) Wünscht der Käufer andere als in der Baubeschreibung beschriebene Qualitäten oder Materialien, werden diese gegen gesonderte Berechnung zur Ausführung kommen, wenn eine schriftliche beiderseitige unterzeichnete Vereinbarung durch Annahme des Angebotes getroffen wurde.

b) Änderungen, Ergänzungen oder Leistungen zu dieser Baubeschreibung werden durch eine separate, ergänzende Vereinbarung, die als Anlage zu dieser Baubeschreibung genommen wird,festgehalten.

c) Änderungen dieser Baubeschreibung bleiben vorbehalten, soweit behördliche Auflagen dieses erforderlich machen und die Qualität gleichwertig bleibt.

d) Maßgebend für den Umfang der Leistung des Verkäufers, insbesondere im Hinblick auf die Ausstattung, ist die Baubeschreibung und deren Ergänzungen und nicht die Planung. Die Baubeschreibung geht der Planung betreffend der Ausstattung vor. Bei Maßangaben ist die Planung maßgebend. Maße zum Beispiel für Kücheneinbauten, Schrankeinbauten etc. sind durch den Käufer am Bau zu nehmen bzw. zu kontrollieren.

e) Die Angaben in der Baubeschreibung und deren Ergänzungen haben Vorrang vor der Darstellung in allen Plänen.

f) Alle genannten Materialpreise sind Brutto-Großhandelspreise (Listenpreise).

g) Bei Sonderplanungen wird die Ausstattung gemäß dem gesondert schriftlich abgegebenen Angebot des Verkäufers ausgeführt, das der Käufer annimmt.

h) Die angebotenen Leistungen entsprechen dem heutigen Stand der Technik und den allgemeinen bautechnischen Bestimmungen zum Zeitpunkt der Baugenehmigung.

i) Die in der Baugenehmigung bzw. Baufreigabe durch das Bauamt festgelegte Begrünung, der Pflanzung oder evtl. zu zahlende Ausgleichsabgaben, gehen zu Lasten des Käufers.

j) Farbige Abbildungen der Exposés (zeichnerische Ausdrucksmittel z.B. Sträucher, Bäume, Autos, Möbel, Müllbehälter etc.) sind nicht Bestandteile dieser Baubeschreibung.

k) Eine Bauheizung während der Wintermonate ist nicht vorgesehen und nicht im Baupreis eingeschlossen. Wünscht der Käufer trotz schlechter Wetterbedingungen die Fortsetzung der Arbeiten, gehen die Kosten der Bauheizung zu seinen Lasten.

l) Dauerelastische Fugen sind in jedem Fall Wartungsfugen, die einer regelmäßigen Kontrolle u. ggf. Nachbesserung bedürfen. Diese Maßnahmen unterliegen nicht der Gewährleistung.

m) Vor den Gewerken Fliesen -u. Belagsarbeiten hat der jeweils Ausführende die gemäß Regeln der Technik erforderlichen Feuchtigkeitsmessungen vorzunehmen.

2. Versicherungsleistungen

Die Feuer- Rohbau- Versicherung und Bauherrenhaftpflichtversicherung hat der Käufer abzuschließen.

Der Verkäufer haftet für die Einhaltung der Bau-, Schutz- und Unfallverhütungsvorschriften für die vertraglich auszuführenden Arbeiten. Dem Bauamt wird auf Anforderung der Nachweis der Versicherung für die auszuführenden Bauleistungen durch den Verkäufer angezeigt.

Hinterlasse eine Antwort